Deine Stimme am 20. September für die Zukunft der Clubkultur!
Am 20. September wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus, eine Richtungsentscheidung, auch für die Clubkultur. Schützen wir die Berliner Clubkultur gemeinsam als Ort der Vielfalt und Solidarität: Jetzt ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung Berlins. Geht wählen!
Berlins Clubs stehen unter wachsendem Druck: wirtschaftlich, räumlich und politisch. Sie behaupten sich gegen steigende Kosten und gegen eine Stadtentwicklung, die ihren Wert oft erst erkennt, wenn er verschwunden ist. Räume, die über Jahrzehnte gewachsen sind, stehen zur Disposition, am Ostkreuz, wo der geplante Weiterbau der A100 eine ganze Kulturlandschaft überbauen würde, ebenso wie am RAW-Gelände. Auch die Grundsteuer trifft Clubs inzwischen existenziell.
Clubs sind Arbeitsplatz für tausende Menschen und ein Wirtschaftsfaktor, von dem die ganze Stadt lebt. Sie sind Schutzräume für marginalisierte Gruppen und Orte des sozialen und kreavtiven Austauschs, an denen sich jede Person akzeptiert fühlen und ohne Angst vor Diskriminierung feiern kann. Sie sind der Grund, warum Menschen aus aller Welt nach Berlin kommen und warum viele hier bleiben.
Die Bedingungen dafür werden maßgeblich auf Landesebene gestaltet: im Abgeordnetenhaus und im Senat. Ob Clubs vor Verdrängung geschützt, als Kulturorte anerkannt und verlässlich gefördert werden, ob es faire Schallschutz- und Kulturschutzregelungen gibt und ob bei der Kultur weiter gekürzt wird, all das hängt davon ab, wer künftig Verantwortung für Berlin trägt. Diese Wahl stellt damit Weichen für die Clubkultur. Und sie ist die Gelegenheit, ein klares Zeichen für Demokratie zu setzen.
Unsere Räume sind offen für alle, aber nicht für alles. In Clubs gibt es keinen Platz für Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit oder jegliche andere Form von Diskriminierung. Clubkultur hat schon immer Brücken gebaut, wo andere Grenzen gezogen haben. Wo rechte und demokratiefeindliche Positionen an Boden gewinnen, steht genau das auf dem Spiel, wofür Clubkultur steht. Deshalb müssen die Parteien gestärkt werden, die sich für eine plurale und solidarische Stadt einsetzen.
Was wir von der künftigen Berliner Politik erwarten:
- Clubkultur als Kultur anerkennen: Clubs als Kulturorte sichern und rechtlich verankern.
- Schutz vor Verdrängung: Räume langfristig sichern, Kulturschutz im Bau- und Mietrecht, faire Schallschutzregelungen.
- Faire Bedingungen & Förderung: verlässliche Landesförderung und soziale Absicherung für die Menschen, die Clubkultur tragen.
- Freiräume erhalten & schaffen: Platz für Vielfalt, Innovation und gesellschaftlichen Austausch.
- Diversität & safer spaces stärken: Antidiskriminierungsarbeit, Barrierefreiheit und marginalisierte Communities gezielt fördern.
Unsere ausführlichen Wahlprüfsteine und die Antworten der Parteien folgen in Kürze an dieser Stelle.
Am 20. September entscheidet sich, ob Berlin eine Stadt bleibt, in der Kultur Raum hat. Geht wählen! Jede Stimme zählt.
Vote Clubkultur Material
Im Rahmen der Kampagne „Vote Clubkultur“ haben wir A2-Plakate und Sticker produzieren lassen, die wir euch gerne kostenlos zur Verfügung stellen. Ihr könnt die Materialien ganz einfach bei uns in der Brückenstraße 1 abholen oder hier auf der Website als PDF downloaden. Bitte schreibt uns einfach eine Mail und sagt uns, wie viele Plakate und Sticker ihr gerne hättet. Wir melden uns anschließend bei euch und vereinbaren gemeinsam mit euch einen Termin: kommunikation@clubcommission.de.



